Das Immunsystem natürlich stärken – Tipps & Mittel

Immunsystem stärkenGanz egal, ob an Gegenständen, bei Menschen oder in der Luft, Viren und Bakterien gibt es überall. Und dann hört und liest man noch vom Coronavirus, der von China ausgegangen ist und sich inzwischen auf der ganzen Welt verbreitet. Tatsächlich erkranken manche Menschen und andere nicht. Dass die meisten viel anfälliger auf Infektionen sind, liegt häufig daran, dass ihr Immunsystem geschwächt ist. Dabei ist es ganz einfach, mit den folgenden Tipps die Immunabwehr zu stärken.

Mit diesen Maßnahmen ist es möglich, das Immunsystem auf natürliche Art und Weise gegen Viren, Bakterien und Keime zu stärken

Ausgewogene Ernährung

Man sollte auf jeden Fall auf ein abwechslungsreiche und nährstoffreiche Nahrungsaufnahme achten. In unserer Kost tragen bestimmte Vitalstoffe dazu bei, das Immunsystem in seiner Funktion zu unterstützen. Hierzu gehören die Mineralstoffe Eisen, Kupfer, Zink, Selen, Magnesium und Kalzium. Auch die Vitamine A, C, D, E, B6 und B12 sowie sekundäre Pflanzenstoffe zählen dazu.

Daher ist es wichtig, einige immunstärkende Lebensmittel regelmäßig im Speiseplan mit aufzunehmen.

Knoblauch gilt beispielsweise als eine echte Wunderwaffe, die das antibakterielle Allizin enthält, das auch gegen Krankheitskeime effektiv vorgeht. Außerdem beinhaltet diese Knolle viele Mineralstoffe, wie etwa Selen und Kalium. Selbst über die Vitamine A, B und C verfügt sie.

Ingwer ist ein weiteres wertvolles Lebensmittel, das mit seinen B-und-C-Vitaminen, Kalium, Magnesium, Zink, Eisen und anderen Nährstoffen das Immunsystem bei seiner Funktion unterstützt. Gingerole aus der Knolle fördert die Durchblutung und wärmen von innen den Körper auf, woraufhin die Schleimhäute vor Krankheitskeimen automatisch geschützt werden. Cineol wirkt in den Nebenhöhlen und der Lunge schleimlösend und antibakteriell.

Blumenkohl und weitere Kohlsorten verfügen über viel Vitamin C und können aufgrund dessen vor Infektionskrankheiten schützen. Außerdem liefern sie reichlich Mineralstoffe, wie Magnesium, Eisen, Kalzium und Folsäure.

Zitronen, Orangen und andere Zitrusfrüchte sind auch hervorragende Vitamin-C-Quellen. Sie machen den Körper basisch und damit weniger anfällig für Bakterien und Viren. Kopfsalat, Rucola und anderes Blattgemüse, das in Salaten und Smoothies eingesetzt wird, enthält neben vielen Nährstoffen Chlorophyll, dass das Blut im Körper reinigt und damit die Abwehrkräfte stärkt.

Sprossen aus gekeimten Samen sind ideal als Zutat in Salaten und können aufgrund ihrer hohen Nährstoffgehalts für ein starkes Immunsystem sorgen. Des Weiteren reguliert Tee aus Salbei, Brennnessel, Fenchel oder anderen Kräutern im Körper das Säurebasengleichgewicht. Dadurch trägt er dazu bei, dass eine Übersäuerung verhindert und damit die Immunabwehr in ihrer Funktion gestärkt wird. Denn bei einem übersäuerten Körper ist man für Krankheitserreger empfänglicher.

Neben viel Gemüse und Obst ist es auch ganz entscheidend, darauf zu achten, dass man zur Kräftigung der Abwehrkräfte statt Weißmehl- besser Vollkornprodukte zu sich nimmt.

Die meisten Nährstoffe erhält der Körper, wenn die Speisen frisch zu bereitet werden. Aufgewärmte Fertigprodukte aus der Kühltheke hingegen beinhalten noch Konservierungsstoffe und sind oft so stark gesalzen, sodass das Immunsystem geschwächt wird. Um den Körper die besten Vitalstoffe zu bieten und damit unempfänglicher gegen Infekte zu sein ist das Verzehren von biologisch angebauten Lebensmitteln wichtig, da diese keine schädlichen Pflanzenschutzmittel enthalten.

 

Darmkur

Für eine starke Immunabwehr ist eine gesunde Darmflora sehr bedeutungsvoll. Billionen von 100 bis 400 verschiedenen Bakterienarten leben zusammen bei einer normalen Darmflora in Balance.

Das Immunsystem wird zu 80 Prozent aus dem Darm gesteuert. Deswegen ist eine Darmsanierung ganz entscheidend, wenn die Darmflora nicht mehr im Gleichgewicht ist, was in diesem Fall diagnostiziert werden muss. Oft kommen Symptome vor, wie etwa Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme, rheumatische Schmerzen, Schwäche des Organismus und Anfälligkeit für Infektionen.

Bei Bestätigung des Verdachts ist eine Darmreinigung notwendig, welche bei einer Darmsanierung vorausgesetzt wird. Um danach die Darmflora wieder aufzubauen, ist die Einnahme von Probiotika wichtig, ein Präparat von lebensfähigen Mikroorganismen. Auch Joghurt und Sauerkraut enthalten probiotische Bakterienkulturen in einer hohen Zahl. Daher sollten diese Lebensmittel regelmäßig auf dem Speiseplan stehen.

Genug Wasser trinken

Personen, die zu wenig trinken, sind nicht nur schlapp und erschöpft, sondern auch empfänglicher für Erkältungen. Das liegt nämlich unter anderem daran, dass die Schleimhäute vor allem durch den Aufenthalt in geschlossenen Räumen ausgetrocknet sind. Aufgrund der fehlenden Flüssigkeit ist es nicht möglich, Krankheitserreger ausreichend auszuscheiden.

Aus diesem Grund sollte man täglich auf jeden Fall zwei bis drei Liter Wasser trinken. Dabei wird empfohlen, gefiltertes Wasser zu sich zu nehmen. Denn Leitungswasser enthält zum Beispiel Rückstände aus Medikamenten, Pestiziden, alten Rohren und Putzmitteln, die das Immunsystem schwächen können.

Stoßlüften

Indem man regelmäßig lüftet, gelangt die verbrauchte und trockene Luft mit möglichen Bakterien und Viren aus den Räumlichkeiten nach draußen und wird durch frische Luft ersetzt.

Hier empfiehlt es sich, morgens, mittags und abends etwa fünf Minuten zu lüften, um sauerstoffreiche Luft zu erhalten. Nach dem Lüftungsvorgang fühlt man sich auch gleich viel frischer und geht zum Beispiel motivierter an die Arbeit.

Draußen aufhalten

Außerdem ist es auch so, dass abgestandene und warme Luft daheim oder unterwegs auf der Arbeit die Ursache für Erkältungskrankheiten sein kann. Deswegen wird dazu geraten, sich abzuhärten, indem man sich während der kalten Zeit im Jahr mit Stiefel, Jacke, Schal und Mütze einpackt und dann einfach die heimischen vier Wände verlässt.

Mit regelmäßigen Spaziergängen ist es nämlich möglich, unempfindlicher gegen kältere Temperaturen zu werden und das Immunsystem in Schwung zu halten.

Waldbaden

Immer mehr Menschen erkennen, dass der Aufenthalt im Wald gesundheitsfördernd ist. Das liegt daran, dass Aromastoffe und sekundäre Pflanzenstoffe aus Rinde und Nadeln eine positive Auswirkung auf die Immunabwehr haben. Außerdem tut die Luft des Naherholungsgebiets den Bronchien und Lungen gut, ausgenommen bei Allergikern während der Pollensaison.

Weiterhin sinkt der Blutdruck, weswegen der Wald auch das Herzkreislaufsystem unterstützt. Der Stress nimmt ab, wenn das Grün und die Natur um sich herum betrachtet wird. Entspannung stellt sich beim Lauschen eines plätschernden Bachs oder Vogelgezwitschers ein. Auch die Stille ist sehr angenehm für Körper, Seele und Geist.

Barfußlaufen

Mit Barfußgehen kann auch die Immunabwehr gekräftigt werden. Denn während dessen werden die Fußsohlen massiert. Außerdem erfolgt aufgrund der entschleunigenden Wirkung des Barfußlaufens der Abbau von Stress. Letztlich ist es möglich, nahezu überall barfuß zu gehen. Allerdings sollten Anfänger an diese neue Herausforderung ihre Füße sanft gewöhnen. Am besten ist es, das Fortbewegen mit nackten Füßen daheim auszuprobieren. Jedoch in Parks kann das Barfußlaufen auch ganz wohltuend sein.

In manchen Regionen hat man sogar Barfußpfade angelegt, in welchen verschiedene Untergründe kombiniert werden. Städtische Gegenden dagegen sind nicht so ideal zum Barfußgehen, da unbekleidete Füße in Läden, Restaurants oder Museen nicht gewünscht sind. Selbst in öffentlichen Toiletten ist das Tragen von Schuhe viel hygienischer. Auch die Gefahr, sich durch Glasscherben und Zigarettenstummel oder anderen Abfall zu verletzen, ist in den Städten höher.

Regelmäßige Bewegung und Sport

Das viele Sitzen im Büro belastet nicht nur die Gelenke, sondern auch das Immunsystem. Daher ist es wichtig, sich oft zu bewegen, wenn sich die passenden Gelegenheiten bieten. So ist es unter anderem möglich, statt den Aufzug die Treppen zu benutzen oder anstelle des Autos bei kurzen Wegen Fahrrad zu fahren oder zu laufen.

Neben den Wahrnehmen dieser Bewegungsmöglichkeiten sollte auch der Sport nicht zu kurz kommen. Denn dieser trägt nicht nur zum allgemeinen Wohlbefinden bei, sondern wirkt sich auch unmittelbar auf die Abwehrkräfte aus. Denn durch Sport wird der Körper aufgrund des erhöhten Kreislaufs hochgefahren. Dabei erfolgen eine bessere Versorgung der Zellen und der Abbau von Stress. Zudem sorgt Sport dafür, dass man am Abend leichter und tiefer schläft. Um die Immunabwehr in Schwung zu bringen, gelten Joggen, Schwimmen und andere Ausdauersportarten sowie Kraftsport im Fitnessstudio als ideal.

Allerdings ist es ganz entscheidend, nicht zu viel zu trainieren, da ansonsten der Körper unnötig belastet und man dann anfälliger für Infektionen wird.

Entspannungstechniken

Innere Ausgeglichenheit ist für die seelische und körperliche Gesundheit von großer Bedeutung. Die Abwehrkräfte zeigen nämlich sehr starke Reaktionen auf negativen Stress. Denn aufgrund von lang anhaltender Nervosität und Unruhe können Stresshormone ausgeschüttet werden, die auf die Immunabwehr einen unmittelbar hemmenden Effekt haben und damit zu einer höheren Empfänglichkeit für Krankheiten führen. Dann will der Körper seine ganze Kraft kurzfristig zur Bewältigung der scheinbaren Bedrohung bereitstellen, was zwar in der Steinzeit bei einem Angriff funktionierte, jedoch in der Berufswelt heutzutage nicht geeignet ist, weil die Herausforderungen durch Kampf-oder-Flucht-Reaktionen nicht gelöst werden können.

Daher ist es ratsam, Entspannungstechniken, wie Yoga, Meditation oder autogenes Training auszuführen. Bei regelmäßiger Anwendung kann ebenso bei Verringerung des Stresslevels eine Kräftigung der Immunabwehr möglich sein. Die Entspannungsübungen bewirken langfristig die Vermeidung eines chronischen Zustands und kurzfristig die Auflösung von akutem Stress.

Wechselfußbad

Wer sich sanft abhärten möchte, sollte Wechselfußbäder anwenden. Hierfür füllt man zwei Schüssel mit knöchelhohen Wasser. In einer wird besonders kühles Wasser unter 18 Grad Celsius eingelassen, während in die andere Schüssel Warmwasser bei Temperaturen zwischen 36 und 38 Grad Celsius einfließen darf.

Als Erstes werden im warmen Wasser die Füße für fünf Minuten gewärmt. Danach kühlt man diese für etwa zehn Sekunden. Diese Anwendung wird einige Mal wiederholt, bis das letzte Fußbad im kalten Wasser erfolgt. Durch den Kältereiz wird nämlich die Durchblutung stark angeregt. Damit dann die Füße erneut warm werden, zieht man warme Socken an.

Sauna

Saunagänge in regelmäßigen Abständen sorgen sowohl für Entspannung als auch für abgehärtete Abwehrkräfte. So wie beim Fieber erhöht sich auch beim Saunagang die Körpertemperatur um bis zu zwei Grad Celsius. Diese Temperatursteigerung soll bewirken, dass Krankheitserreger abgetötet werden.

Des Weiteren schüttet der Wechsel zwischen Hitze und Kälte beim Saunieren Endorphine aus und regt den Stoffwechsel an, das auf die Immunabwehr eine positive Auswirkung hat: Durch einen hervorragenden Stoffwechsel wird auch der Fluss der Lymphflüssigkeit angekurbelt, in welcher viele Immunzellen zu finden sind.

Weitere positive Auswirkungen des Saunierens auf die Gesundheit ist das Entgiften des Körpers durch das Schwitzen und die Steigerung der Durchblutung aufgrund der Hitze.

Massage

Mit einer Massage ist es möglich, die Immunabwehr zu stärken. Das bestätigte eine Forschungsarbeit in den Vereinigten Staaten, in der bei 29 Teilnehmer eine Dreiviertelstunde eine Wellnessanwendung erfolgte. Im Gegensatz zu der Kontrollgruppe, die keine Massagen erhielt, erkannten die Wissenschaftler als Ergebnis, dass schon diese eine Wellnessmethode auf den Organismus eine positive Auswirkung hatte.

Nach dieser erfolgten Anwendung wurde eine höhere Zahl an Immunzellen der weißen Blutkörperchen nachgewiesen, welche permanent nach Krankheitserregern suchen, damit diese abgebaut werden. Außerdem hat man festgestellt, dass eine niedrigere Dosis vom Stresshormon Cortisol vorhanden war, als ohne Massage. Zur gleichen Zeit minimierte sich im Blut die Zahl des Arginin-Vasopressins. Dieses Hormon projiziert nach außen ein aggressives Verhalten.

Ätherische Öle

Bereits seit mehreren Jahrhunderten setzt man in der Naturmedizin auf die ätherischen Öle. Diese gesundheitsfördernden Naturmittel können die Abwehrkräfte stärken oder die Genesung bei einer bestehenden Erkrankung unterstützen. Dabei werden die positiven essenziellen Mikroorganismen nicht angegriffen, während man die negativen Kleinstlebewesen in Zaum hält.

Im Gegensatz zu Antibiotika ist diese Wirkungsform besonders schonend. Denn das antibiotische Arzneimittel tötet jeden Mikroorganismus ab. Dabei ist der Effekt der ätherischen Öle auf das Immunsystem sehr vielfältig.

Mit Zitronenöl wird die Körperabwehr reguliert. Es hat eine nervenberuhigende, konzentrationsfördernde, antivirale, antibakterielle und desinfizierende Wirkung.

Teebaumöl ist besonders viren-, pilz- und bakterienabtötend sowie abwehrsteigernd und entzündungshemmend. Wenn dieses Aromaöl mit Zitronenöl gemischt wird, entfaltet es bei Anwendung seine sehr entzündungshemmenden, schleimlösenden und antiseptischen Eigenschaften.

Auch Lavendelöl ist besonders wirkungsvoll gegen Viren und Bakterien. Außerdem hat es einen beruhigenden und entzündungshemmenden Effekt. Dieses angenehm duftende Öl hilft zudem beim Einschlafen. Angewendet werden ätherische Öle nach Belieben oder Bedarf bei einem Aromabad, einer Massage, als Raumspray oder Duftlampe.

Hier finden Sie empfehlenswerte ätherische Öle.

Küssen

Küssen bringt nicht nur schöne Gefühle, sondern fördert auch die Gesundheit. Denn während dessen setzt der Körper Glücksbotenstoffe frei. Des Weiteren erfolgt mit dem Partner oder der Partnerin durch den Speichel der Austausch von etwa 4.000 Keimen. Bei dieser Art der “Schluckimpfung” werden die Abwehrkräfte der Küssenden trainiert.

Körperliche Liebe

Neben dem Küssen ist auch das Liebesspiel im Bett sowohl besonders beliebt als auch sehr gesund. Unmittelbar nach dem Orgasmus ist nämlich die Zahl der natürlichen Killerzellen um etwa 150 Prozent angestiegen. Diese entfernen die mit Krankheitserregern infizierten Zellen und unterstützen damit die Abwehrkräfte.

Genug Schlaf

Ganz wichtig ist, jede Nacht sechs bis neun Stunden zu schlafen. Denn während der Nachtruhe wird der Stoffwechsel angeregt, Wachstumshormone ausgeschüttet und der Körper entschlackt. Des Weiteren unterstützt der Schlaf die Tätigkeit der T-Zellen, also der wichtigen Abwehrzellen.

Schon eine Nacht, in der zu wenig geruht wurde, kann die Immunabwehr schwächen. Zudem sollte man noch auf die ideale Zimmertemperatur achten. Diese beträgt im Schlafzimmer zwischen 16 und 18 Grad Celsius. Bei wärmeren Temperaturen können die Schleimhäute austrocknen, woraufhin das Immunsystem mehr zu Erkältungen neigt.

Hygiene im Haushalt

Täglich verwenden wir viele verschiedene Haushaltsgegenstände. Allerdings werden diese nicht so oft ausgetauscht, wie man eigentlich sollte. Der Problem besteht darin, dass sich in den Gegenständen Viren und andere Krankheitserreger tummeln.

Es wird zum Beispiel empfohlen, das Kopfkissen alle drei Jahre zu wechseln. Das liegt daran, dass Schweiß und Talg bei der Nachruhe ins Kissen gelangen und damit die Hausstaubmilben ernährt werden. Das Kissen kann jedoch länger verwendet werden, in dem man es bei 30 Grad alle Vierteljahre wäscht.

Wer bekleidet mit der Bettwäsche schläft, sollte diese jede zweite Woche austauschen. Bei Personen, die nachts viel schwitzen oder nackt schlafen, ist es besser, Kopfkissen-, Decken- und Lakenbezüge zumindest einmal wöchentlich auszuwechseln. Man wäscht Bettwäsche in der Waschmaschine mit Vollwaschmittel bei 40 Grad.

Bei Geschirrtüchern ist es am besten, wenn der Austausch zweimal wöchentlich erfolgt. Denn laut einer Untersuchung wiesen alle überprüften Tücher E. coli Bakterien aus. Diese können zu Magendarmkrankheiten führen. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit breiten sich die Krankheitserreger stark in den Baumwollfasern aus. Deswegen empfiehlt es sich, stets bei 60 Grad die Geschirrtücher zu waschen.

Es ist außerdem ratsam, Schwämme einmal in der Woche auszuwechseln. Das liegt daran, dass auf einem Schwamm je Quadratzentimeter maximal zehn Millionen Bakterien zu finden sind. Somit wird viel mehr Schmutz verteilt, als tatsächlich beseitigt. Daher sollte nach dem Putzen der Toilette der Schwamm gleich entsorgt werden.

Des Weiteren empfiehlt es sich, eine Toilettenbürste jedes halbe Jahr auszutauschen. Denn wird diese über eine längere Zeit verwendet, verteilen sich die Krankheitserreger eher, als dass man diese wegschrubbt.

Darüber hinaus ist es wichtig, eine Handcreme nach spätestens einem Jahr zu wechseln. Über die Hände werden nämlich etwa 80 Prozent der ansteckenden Erkrankungen übertragen. Wer in eine Creme die Hände ungewaschen eintaucht, sorgt dafür, dass sich Bakterien ideal vermehren. Daher ist es wichtig, lediglich mit gereinigten Händen hineinzugreifen. Wenn sich auf der Oberfläche Wasser sammelt, muss diese Creme gleich ausgetauscht werden.

Weiterhin sollte eine Zahnbürste nicht länger als ein Vierteljahr verwendet werden. Denn auf der Bürste gibt es Millionen Bakterien. Diese können zum Beispiel Magenbeschwerden verursachen. Außerdem ist es wichtig, nach einer Erkältung die Zahnbürste gleich zu ersetzen.

Hände waschen

Vor allem, wenn man außer Haus ist und in einem großen Gebäude seinen Arbeitsplatz hat, gibt es in der Umgebung ständig Viren und Bakterien. Auch bei Türklinken, Geldautomaten, Einkaufswagen, Kopiergeräten, Tastaturen oder durch Händeschütteln kommt man immer wieder mit Krankheitskeimen in Kontakt.

Deswegen ist es wichtig, regelmäßig Hände zu waschen. Und selbst wenn man telefoniert, empfiehlt es sich nicht, mit den Fingern das Gesicht zu berühren, um die Anfälligkeit für Erkrankungen durch Bakterien und Viren zu verringern.

Gute Laune und Lachen

Durch das Umhertragen von Schwierigkeiten neigt man sehr zu Krankheiten. Daher ist es ganz entscheidend, sich mit Freunden zum Beispiel über Probleme mit Finanzen oder Kollegen zu unterhalten. Es hilft auch, sich einfach mal auszusprechen. Das sorgt dafür, dass die T-Zellen aktiviert werden, also die Abwehrexperten.

Was auch die Immunabwehr effektiv stimuliert ist Lachen. Dadurch erhöht sich im Blut der Gehalt an Immunglobin. Daraus folgt, dass man vor Erkrankungen geschützt werden kann. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, mit Freunden oder der Familie immer wieder herumzualbern. Oder man schaut im Fernsehen oder bei einem Veranstaltungshaus eine Komödie an.

Nahrungsergänzungsmittel

Wer eine schwache Immunabwehr hat, kann zusätzlich zur genannten Nahrung auch zu natürlichen Nahrungsergänzungsmittel greifen. Hier bieten sich insbesondere Vitamin B12, C, D, K, Eisen oder auch Zink an. Ein Blutbild beim Arzt gibt außerdem Hinweise darauf, welche lebenswichtigen Nährstoffe dem Körper noch fehlen. Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass die Einnahme von Supplementen kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung darstellt.

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